Slider 30032016_11 Slider 30032016_22 Slider 30032016_33

Wärmedämmung mit Naturstoffen aus Zellulose


Welche Dämmung ist die richtige?

Die Verwendung diverser Dämmstoffe bei Immobilien ist seit Jahren ein Dauerthema. In Zeiten von steigenden Energiepreisen sind die Hausbesitzer zurecht nervös geworden: Die Heizkosten schienen zu einer unberechenbaren Größe zu werden. Doch effektive Wärmedämmung setzt dem etwas konstruktiv entgegen.

Wer jetzt dabei nur an Glaswolle und die entsprechende Gefahrstoffverordnung denkt, dem sei gesagt: Es gibt auch baubiologisch unbedenklichere Materialen zum Dämmen. Besonders interessant ist dabei die Verwendung von Zellulose.

Zellulosedämmstoff – ein Naturprodukt

Zellulose wird aus Papier gefertigt und bietet als Dämmstoff einige markante Vorteile:

  • bleibt tendenziell preiswert
  • zeigt sehr gute Dämmwerte
  • bietet auch optimalen Brandschutz
  • reguliert ideal die Feuchtigkeit

Dabei ist Zellulosedämmstoff absolut umweltverträglich und baubiologisch optimal.

Für Wärmedämmung ist immer der richtige Zeitpunkt

Wer als Architekt oder Bauherr ein Haus plant, der hat das Thema Dämmung hoffentlich schon auf seiner Liste. Dies ist natürlich der beste Ansatz: Nichts muss erst umgebaut, saniert und renoviert werden. Die optimale Wärmedämmung wird in die Planung des Hauses individuell integriert. Wer jetzt aber ein älteres Haus besitzt, der sollte vor Erstellung eines Gutachten durch einen Energiebereater
nicht zurückscheuen: Dies kann ihm optimal und objektiv ermitteln, wo und welche Art der Wärmedämmung wirklich nützlich für sein Haus ist. Wer jetzt aber sowieso seine Hausfassade renoviert, der sollte sofort über Dämmung nachdenken. Bezahlt werden müssen durch die Renovierung schon die

  • die Handwerker
  • ein Gerüst
  • Materialien.

Die zusätzliche Dämmung fällt dann nur noch mit 30 % als Mehrkostenanteil an.

Hauszustand und Maßnahmenziel entscheiden über Aufwand

Zwischen einem sehr schlecht isolierten Altbauhaus und einem echten Passivhaus liegen viele Möglichkeiten. Wer nur wenig, aber doch effektiv dämmen möchte, der überdenke folgende einfache Varianten:

  • Dämmung unter die Kellerdecke
  • Dämmung auf den Dachboden (wenn dieser nicht ausgebaut ist)
  • Dämmung unter dem Dach bei bestehendem Dachausbau

Allein hiermit ist schon einiges an Wärmekomfort und Kostensenkung möglich.
Wer schon am Umkrempeln ist, kann an dieser Stelle auch über die mittel- bis längerfristige Umstellung seines Heizungssystems nachdenken. Wie bei der Wärmedämmung sind auch hier natürliche Stoffe im Kommen: Etwa das Verbrennen von Holzpellets statt Gas und Öl ist weniger umweltbelastend und wahrscheinlich preisstabiler dank schnell nachwachsendem Rohstoff – was uns noch einmal zur Zellulose bringt.

 

Kommentar verfassen